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Korsika ruft!

Aufführen der Korsika-Reisen 2011, 2012, 2013, 2014: http://corse.amictus.de/

 


 

Wieder Korsika! Es ist so, als hätte ich dort einen Koffer vergessen. Es wird zwar von „Urlaub“ gesprochen, aber so etwas habe ich ja nicht mehr. Denn entweder bin ich zu Hause oder irgendwohin unterwegs. Und so einmal im Jahr für einige Zeit ist Korsika das Ziel. Schwierig ist dabei eigentlich nur die Zeitspanne. Sie ist abhängig vom Klima auf Korsika und von den Tarifen der Fähren. So hat sich die Zeit von Mai bis Juli ergeben: außerhalb der Saison und doch schön sonnig und warm auf der Insel.

 

Am Montag, 3. Juni 2013, begann die Reise. Erstes Ziel war Wetzlar-Naunheim. Dort wurden zwei Matratzen zugeladen für Caravan und Mobilheim auf Korsika. Für meinen Ford-Transit kein großes Problem. Es blieb noch ausreichend Platz zum Schlafen im Wagen.

Tags darauf dann weiter gen Süden bis Efringen-Kirchen „auf eine Tasse Kaffee“. Es kam jedoch anders: bei meinem Cousin Peter und seiner Rosie gab es der Jahreszeit entsprechend ein herrliches Spargelessen mit allem Drum und Dran.

Spätestens um vier am Nachmittag musste ich weiter, um noch vor Schließung des Gotthard-Tunnels (19.30 – 05.00 Uhr) ins Tessin zu gelangen. Andernfalls hätte ich über den Pass fahren müssen . . .

Unterwegs für einige Stunden Schlaf auf einem Rastplatz und am Mittwoch morgens schon sehr zeitig kam ich in Savona beim Fährhafen an.

 

 

Die Sardinia Regina (eine „uralte“ Fähre) sollte mich gegen Mittag in sechseinhalb Stunden nach Calvi transportieren. Solch Tagesfahrt war ich in den letzten Jahren schon nicht mehr gewohnt, weil ich sonst über Nacht eine Kabine gebucht hatte. Jetzt musste ich jedenfalls sehr aufpassen, dass ich mir nicht schon auf der Hinfahrt einen Sonnenbrand zulegte.

Auf dem Oberdeck scheint es sonnenbrennend, hier im Salon ist es gut auszuhalten.

Calvi in Sicht: die Zitadelle mit der Oberstadt und links davon der Hafen.

 

Vorm Hafen ankert dieses schmucke Schiff.

Unterhalb der Zitadelle der Anlegeplatz für unsere Fähre. Die Festmacher warten schon. Um kurz nach 19 Uhr komme ich von Bord und fahre durch die Stadt in Richtung Ost und Süd.

 

Mein erstes Ziel auf Korsika ist „mein“ Ascotal. Drei Jahre habe ich dort auf einem Campingplatz gewohnt und suche die gewohnten Örtlichkeiten wieder auf. Mein wilder Übernachtungsplatz am Rande der Straße sieht doch sehr romantisch aus, oder?

Am nächsten Morgen erst einmal ein Frühstück mit den „Bordmitteln“, dann Wanderung am Fluß entlang über Stock und Stein.

 

 

Der Asco ist natürlich noch sehr kalt. Erfrischend kühl bleibt er eigentlich das ganze Jahr über. Als „Bad“ am Morgen zur Abhärtung ist er aber wie gerufen . . .

Auf der Weiterfahrt zum Platz Tropica muss noch eingekauft werden. Erste große Überraschung: das Einkaufszentrum Leclerc in Alistro ist innen total umgebaut worden. Wo finde ich jetzt was wo?

Endstation: Platz vor dem Mobilheim  von Heinz und Geli.